Mein Anti-Krebs-Aufstrich

Anti-KrebsaufstrichIII

 

 

 

 

 

 

Das ist also der erwähnte Aufstrich, die Antioxidationskanone, welche ich anhand des Rezeptes „Superfood-Pesto“ von Suzanne Jacob entwickelt habe!

Zutaten (für 6-8 Brote):

2 große EL Leinsamen
2 große EL Brokkolisamen
1 TL Apfelkerne
1 gehäufter EL Kurkuma
Pfeffer
1/8 l Tomatenmark/Saft
1/8 l Granatapfel-Direktsaft

Vollkornbrot oder anderes Brot
Kresse oder andere Kräuter

Zubereitungszeit:

5 Minuten

Zubereitung:

Leinsamen, Brokkolisamen und Apfelkerne in einem Blender vermahlen, in ein Schraubglas füllen, frisch geriebenen Pfeffer und Kurkuma dazu geben. Diese Trockenmischung gut mischen. Dann Tomatensaft und Granatapfel-Direktsaft einrühren. Zumindest eine halbe Stunde stehen lassen damit der Leinsamenschrot Feuchtigkeit anzieht und damit nicht mehr mehlig schmeckt.

Dieser Aufstrich hält ein paar Tage problemlos im Kühlschrank.

Auf beliebigem Brot (Vollkornbrot, interessant ist auch Knäckebrot), reichlich mit Kräutern bestreuen. Hervorragend eignen sich z.B. Kresse, Basilikum,  gehackte Sesamblätter (Perilla).

Nährwertinfo und Infos für Krebspatienten:

Der Aufstrich zeichnet sich durch seine leichte, erfrischende, krenartige Schärfe aus. Abgesehen davon enthält er ein wahres Feuerwerk an Antioxidantien. Brokkolisamen enthalten sehr viele Sulforaphane. Wesentlich mehr als frischer Brokkoli. Leinsamen ist ebenfalls erwiesenermaßen krebsfeindlich. Diese Wirkung wird auf die Lignane zurückgeführt. Bekannt ist die krebsfeindliche (und antidementive) Wirkung von Kurkuma. Dieses wirkt aber vor allem im Darm, weil die Konzentrationen im Körper oft zu niedrig sind. Der Grund dafür ist aber nicht, dass es vom Körper nicht aufgenommen würde, es wird offenbar sehr schnell wieder abgebaut. Mit Pfeffer erreicht man vielfache Konzentration an Kurkumin im Serum, weil es dessen Abbau hemmt. Dazu kommen noch das Lycopin aus den Tomaten, hier in gekochter, also gut resorbierbarer Form sowie die Polyphenole aus dem Granatapfel und die Antioxidantien aus dem reichlichen Kräuterbelag.

Laut aktueller Information von Dr. Jacob schadet das Stehen lassen keineswegs, ganz im Gegenteil. Der Aufstrich soll sogar dabei noch Sulforaphane anreichern!

Zu den Apfelkernen: Hier ist Vorsicht geboten. Apfelkerne enthalten Amygdalin, eine Substanz, welche stark krebsfeindlich wirken soll. Amygdalin selbst ist unschädlich und wird fast zur Gänze unverändert wieder über die Nieren ausgeschieden. Es kann aber daraus auch Blausäure entstehen. Diese entsteht einerseits in den Tumorzellen selbst, welche erstens mehr Blausäure aus Amygdalin bilden als normale Zellen und zweitens auch weniger gut abbauen können. Dadurch sollen selektiv Tumorzellen zugrunde gehen. Blausäure in bedenklichen Mengen könnte aber auch von den Bakterien im Dickdarm gebildet werden. Wenn man Apfelkerne aber vermahlt, sollte aber alles Amygdalin bereits im oberen Verdauungstrakt aufgenommen werden.

Noch ein Hinweis: Da hier doch erhebliche Mengen an Kurkumin zugeführt werden, kann es zu Beginn zu weicheren Stühlen kommen. Dies legt sich jedoch nach ein paar Tagen. Und Vorsicht auch in der Küche: Kurkumin färbt extrem intensiv! Deshalb am Besten Glas für den Aufstrich verwenden!

Ich nehme diesen Aufstrich täglich zu mir und es geht mir hervorragend!

Quellen:
Suzanna Jacob: „Simply Eat“ – kostenloser Download: Rezeptbuch SimplyEat
Photo: R. Aspalter

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11 Kommentare auf “Mein Anti-Krebs-Aufstrich

  • 17. Juli 2016 at 10:18
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    Liebe Frau Dr. Aspalter,

    ich danke Ihnen vom ganzen Herzen für Ihre ehrlichen, menschlichen und sehr informativen Beiträge. Sie machen mir Mut, meinen veganen Weg zu optimieren.

    Herzlichen Glückwunsch zu Ihren Erfolgen – als Schulmedizinerin alternative Wege zu beschreiten ist sicherlich eine sehr große Herausforderung.

    Ich ernähre mich seit August 2015 vegan / tw. aus sozialen Gründen vegetarisch.

    Was mir ein großes Bedürfnis ist Ihnen als Tipp zu geben ist die Entgiftung, welche ich täglich mache und sie ist wirklich sehr einfach.

    Morgens etwas Wasser erwärmen, ½ TL Natron darin auflösen und auf nüchternen Magen trinken – ca. 20 Minuten keine weitere Zuführung von Nahrung oder Getränken. Ich mache das in einem Becher und wenn ich nicht warten will, bis die Temperatur zum Trinken passt, gebe ich kaltes Wasser hinzu.

    Avocados sind auch sehr zu empfehlen. Ich experimentiere sehr viel und habe sehr interessante Ratschläge in Büchern von Dr. Ruediger Dahlke gefunden.

    Ich freue mich mit Ihnen und werde Ihre Seite weiter mit Interesse beobachten.

    Alles Gute und liebe Grüße

    Eveline

    antworten
    • 17. Juli 2016 at 21:25
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      Liebe Eveline,

      danke für die schönen Rückmeldungen und die Anregungen!

      Natron bitte weg lassen! Es ist Natriumhydrogencarbonat. Besser sind andere, nicht Na-hältige Salze!
      Natrium nehmen wir in viel zu grossen Mengen zu uns. Es wirkt nicht nur im „Zwischenzellraum“ als Wasserspeicher, sondern auch ganz stark innerhalb der Zellen. Dort scheint es ein sehr starker „epigenetischer“ Faktor zu sein, der darüber entscheidet ob Tumorschutzgene aktiv oder inaktiv sind!

      Liebe Grüße
      Dr. Rosa Aspalter

      antworten
      • 24. Juli 2016 at 09:02
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        …vielen Dank für die Aufklärung – ich lass es weg!

        antworten
  • 9. Oktober 2016 at 21:18
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    Iiebe frau aspalter,
    schön ihre berichte zu lesen. Ich habe seit 2008 eierstockkrebs. 2x rezidiv im becken x-mal chemotherapiert. zur zeit wieder im spital wegen tumorzerfall und hohen entzündungswerten und bauchkrämpfe. mein leidensweg ist lang aber ich lebe noch. nun bin ich ganz begeistert von ihrem aufstrich und sobald ich heimkomme wird er nachgekocht, werde auch meine ernährung versuchen umzustellen. danke und alles gute

    antworten
    • 9. Oktober 2016 at 23:19
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      Liebe Frau Kürzl,

      danke!
      Der Aufstrich hilft und ich esse ihn nach wie vor jeden Tag. Aber das alleine wäre zu wenig!
      (Denke aber, dass das eh aus meinen Beiträgen hervor geht!?)
      Auch Ihnen alles erdenklich Gute!

      Liebe Grüße
      Dr. Rosa Aspalter

      antworten
  • 5. Mai 2017 at 18:39
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    Vielen Dank für den tollen Aufstrich! Verstehe ich das richtig – geht es bei den Apfelkernen um das sogenannte Vitamin B17? Wäre es nicht einfacher einfacher, 1 Teelöffel bittere Mandelkerne mit rein zu vermahlen, denn bis man einen Teelöffel Apfelkerne zusammen hat, könnte es schon ein bissel dauern.

    Danke für diesen schönen Blog!

    Viele Grüße
    Inita

    antworten
    • 5. Mai 2017 at 21:44
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      Liebe Inita,

      mit den Apfelkernen hat es so eine Bewandtnis! Meine ganze Familie begann für mich, Apfelkerne zu sammeln. Wenn jemand Apfelstrudel o.ä. machte, kam da schon was zusammen! Und das Schöne daran war: Sie hatten das Gefühl, etwas für mich tun zu können! Es ist oft ohnehin sehr schwer für die Angehörigen, so zuschauen zu müssen – und da war plötzlich was zu tun. Es war teilweise auch sehr lustig, weil sie mir aus verschiedenen Teilen Österreichs immer wieder Kuverts mit so grießigem Inhalt geschickt haben. Ich habe mich schon gefragt, was sich der Postler wohl denkt?

      Inzwischen aber essen sie alle auch selbst Apfelkerne. 😉 Ich hoffe, es hilft ihrer Gesundheit! Nach einem Wissenschaftler fehlen uns gerade zyanogene Bestandteile in der Ernährung, weil wir so viel raus gezüchtet haben, oder einfach wegschmeissen gelernt haben. Diese würden besonders das Immunsystem, von der Mundhöhle angefangen bis zu den Haarspitzen und die ganze Infektabwehr richtig gut stimulieren.

      Und ja, es geht in diesem Fall um das Amygdalin. Bei den lang gelagerten Apfelkernen ist angeblich das Enzym, das aktiviert werden kann und dann Blausäure bildet, schon lange kaputt. Daher scheinen sie sehr sicher zu sein. Das Amygdalin bleibt offenbar Amygdalin. Bei den Aprikosenkernen habe ich ähnliches noch nicht gefunden. Da könnte durch das Mixen allein schon Blausäure entstehen, theoretisch. Andererseits, selbst wenn dem so wäre: 1 Teelöffel Mandelkerne aufgeteilt auf einige Portionen sollte ja noch gut im sicheren Bereich liegen. Das glaub ich, gibt dann so 2 Kerne pro Brot – oder sogar noch weniger?

      Leider schweben wir bei solchen Fragen immer wieder im Ungewissen, denn das sind ja keine „Forschungsthemen“, nicht wahr?

      Liebe Grüße
      Dr. Rosa Aspalter

      antworten
      • 6. Mai 2017 at 03:45
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        Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich esse natürlich selber Äpfel und da sind da die Kerne ratzputz weg, aber ich werde sie nun sammeln. Und sicher ist es ein Unterschied zwischen relativ frischen Apfelkernen und den wer weiß wie lange gelagerten bitteren Mandeln…

        Ich frage mich gerade, wie wir es als Kinder geschafft hatten, lange Ketten aus Apfelkernen zu machen -ich kann mich sehr gut daran erinnern. Wer hat denn die Tonnen an Äpfeln gegessen :-)?

        LG Inita

        antworten
  • 6. Mai 2017 at 18:29
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    😉
    Genau, das ist ein sehr interessantes Bild – diese Ketten!
    Faszinierend!
    Liebe Grüße
    Rosa Aspalter

    antworten
  • 12. Mai 2017 at 11:48
    Permalink

    Ich hab mich jetzt noch mal schlau gemacht in Sachen „Granatapfelprodukte“. Die Uni Hohenheim hat hierzu eine Untersuchung gemacht und siehe da – viele Produkte taugen einfach nichts (Bio-Laden ist keine Garantie!). Aber der Test ergibt auch Produkte, die wirksam und damit empfehlenswert sind.

    Sie können den Test samt einer Broschüre für eine Schutzgebühr von € 5,00 über info@gesundheitsverband.net bestellen.

    Herzlich
    Inita

    antworten

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