Den Krebs hinter mich gelassen!

Roland

 

 

 

 

 

 

Dieser Beitrag ist zwar unter „My Story“ veröffentlicht. Das bedeutet aber in diesem Fall die Geschichte eines anderen Krebspatienten. Ich habe sie so schön gefunden, dass ich um die Erlaubnis zur Veröffentlichung gebeten – und diese auch erhalten habe! Lesen Sie die faszinierende Herangehens- und Sichtweise Rolands!

„Ich erhielt 2008 nach längeren unerklärlichen Kopfschmerzen und Halsbeschwerden die Diagnose „Nasopharyngealkarcinom“, was so viel bedeutet wie Krebs im Nasen-Rachenraum; in meinem Fall hinter der Nase. Er hatte auch bereits metastasiert in die Halslymphknoten, sodass die Prognose nicht besonders gut aussah. Ich habe aber alles durchgezogen: Operation, Chemotherapie und Strahlentherapie.
 
Nach all den Therapien hatte ich kaum mehr rote Blutkörperchen und auch die Medikamente, welche üblicherweise deswegen gegeben werden, sprachen bei mir nicht an. Ich wusste aber, dass ein Aufenthalt in großen Höhen die Bildung der roten Blutkörperchen anregt. So plante ich einen Aufenthalt in den Anden und fuhr auch – entgegen dem Anraten meiner Ärzte.

Ich wollte den Salcantay überqueren um nach Machu Pichu zu gelangen. Der Weg führte über einen hohen Pass. Wir gingen viele Tage und, obwohl ich viele Kilos durch die Therapien abgenommen hatte, ich konnte ja während der Strahlentherapie nichts essen, bewältigte ich die Strecke in ganz passablem Tempo! Oben auf dem Pass angekommen und am Weg hinunter erlebte ich ein enormes Glücksgefühl. Ich dachte: „So, jetzt bin wirklich über dem Berg! Und der Krebs ist nicht mitgekommen! Diesen Berg hat er nicht geschafft! Er konnte da einfach nicht mithalten! Ich hab‘ ihn nun hinter mir gelassen!
 
Und was soll ich zu meinen Befunden sagen: Sie waren nach dem Aufenthalt super! Und der Krebs ist seither auch nicht wieder zurück gekommen!

Da bleibt nur eines: Großartig! Und weiterhin das Allerbeste!

Salcantay

Mehr über Rolands Erfahrungen mit Krebs erfährt Ihr in seinem Blog.

Quelle:
Fotos: Roland Tappeiner

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