Zynisch oder hilfreich?

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Schon selbst erlebt? Es scheint oft zynisch: Da bessert man sich, seine Ernährung, beginnt mit Sport oder ähnlichem, und kurz darauf ist die Bescherung da!

So war es auch bei mir. Im Mai 2014 stellte ich auf Grund der Studien, die ich da in die Hände bekam, meine Ernährung von einer „herzhaften Hausmannskost“ auf vegan um. Kein Fleisch, keine Milch und Milchprodukte, keine Eier.

Im Juli 2014 waren dann die nächsten Routinekontrollen auf Grund meiner Krebserkrankung. Zum ersten Mal ist der Tumormarker über der Normgrenze! Das war er nicht einmal bei der Diagnosestellung, also noch vor Operation und erster Chemotherapie! Was ist los?

Viele belächelten es, aber meine Erklärung war: Der Entzug von tierischen Eiweiß hat Tumorzellen zum Zerfall gebracht und deshalb finden sich nun im Serum erhöhte Tumormarker. Und ja – es sind offenbar Tumorzellen da! Es ist nicht alles in Ordnung, wie in der letzen Zeit vermutet! Die Abklärung beginnt, stellt sich als kompliziert heraus, aber Ende August/ Anfang September steht es fest: Der Tumor hat weit gestreut. Eine Operation wurde nicht mehr als möglich angesehen. Es wurde eine Dreifach-Chemotherapie vorgeschlagen.

Ich frage mich: Was wäre gewesen, hätte ich meine Ernährung nicht umgestellt? Tumormarker im Normbereich? Alles in Ordnung? Und ein halbes oder ein ganzes Jahr später – Nix mehr zu machen? Hat der Umstieg nicht auch dazu beigetragen, aufzudecken, dass da was im Busch ist? Dass eben nicht alles in Ordnung ist?

Wie auch immer. Ich bin zutiefst dankbar, den Hinweis auf diese Studien erhalten zu haben!

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