Was Tumormarker sagen – Teil I

Lab tube

 

 

 

 

 

 

Heute war Abteilungsmarathon, von Spezialist zu Spezialist, mehrere Labors, Befunde besprechen, neue Therapien planen und nötige Befunde dafür organisieren.

Lichtblicke

Aber es gibt zumindest teilweise Entwarnung: Die Prognose ist nicht ganz so düster. Unsicher ist sie allemal, aber es gibt Chancen….

Aber, was mich am allermeisten freut und ermutigt: Der Tumormarker ist wieder im Normalbereich – ohne OP, ohne Chemo! Die einzige Maßnahme bisher: meine Ernährungsumstellung! Seit Mai d.J. esse ich keine tierischen Lebensmittel mehr.

Tumormarker

 

Ich finde, diese Graphik spricht Bände!

1. Zunächst zeigt sie, dass Tumormarker völlig ungeeignet zur Diagnose sind. Ich hatte zum Zeitpunkt der Diagnose einen fast beunruhigend schönen Tumormarker! Andererseits gibt es Menschen mit erhöhten Tumormarkern, welche keinen Tumor haben! Tumormarker sind aber zur Verlaufskontrolle geeignet. Und mit welcher Präzision, das erstaunt mich selbst.

2. Die Graphik bestätigt auch meinen Eindruck, dass die Serumwerte von Tumormarkern mehr mit dem Zerfall von Tumorzellen zu tun haben als mit dem Tumorwachstum selbst. Ist ja auch logisch. Denn, was wird im Labor angesehen? Die Zellen, welche die Tumormarker an ihrer Oberfläche tragen? Nein! Das Serum! Also gelöste, abgeschilferte Marker! Der Marker war unter Chemotherapie daher höher als zum Zeitpunkt der Tumordiagnose, wo der Tumor noch vorhanden war! Also, Zweck der Chemotherapie ist ja, dass restliche Tumorzellen zerfallen. Und das drückte sich auch im Verlauf des Tumormarkers während der Chemotherapie aus. Und 2012 wurde eine Metastase aus der Lunge entfernt. Sie wurde ENTFERNT und nicht im Körper angegriffen – daher: Kein Anstieg des Tumormarkers!

3. Mit Anfang 2014 ändert sich die Situation offenbar deutlich. Bereits im Jänner findet ein Anstieg statt. Zwar noch weit unter der Obergrenze, aber es gibt eine Dynamik. Diese habe ich aber zu dem Zeitpunkt noch nicht beachtet. Schließlich war der Wert noch weit im Normbereich. Im Mai stellte ich meine Ernährung zur Gänze um. Im Juli dann plötzlich die Überraschung. Tumormarker erhöht! Aber so wie es aussieht, hatte die Ernährungsumstellung bereits einen Effekt. Es gab von Juli bis August immerhin keinen weiteren Anstieg und heute erhielt ich die Nachricht: Tumormarker wieder im Normbereich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Es ist fast wie – nein – es ist wie ein besonderer Geburtstag!

Konsequent bleiben!

Natürlich werde ich die vorgeschlagenen Therapien durchziehen, mit allen Konsequenzen. Aber sich nicht so ausgeliefert zu fühlen, etwas dazu beitragen zu können, was die Situation wirklich ändert, dieses Wissen verändert die Situation. Und gemeinsam mit einem bemühten, einfühlsamen wie professionellem Onkologenteam werde ich das schaffen!

Wichtige Information!

Was die Datensammlung betrifft, die ich für die Zukunft als essentiell ansehe: Zu den Parametern, welche bei einer Ernährungsumstellung während einer Tumorerkrankung unbedingt beobachtet werden sollten, gehören für mich auch die Tumormarker. Und eine kurzfristige Erhöhung kann tatsächlich einen therapeutischen Effekt anzeigen!

 

Photoquelle: Labor tubes, www.istockphoto.com
Graphik: R. Aspalter

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4 Kommentare auf “Was Tumormarker sagen – Teil I

  • 19. Oktober 2014 at 11:33
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    Wir haben Freunde, die sich auf den klassischen Heilungsweg verlassen haben, verloren, andere, die alternative Wege in Betracht gezogen haben, leben noch.

    Ernährung IST ein Hauptfaktor, aber daneben sind die zwei komplementären Ansätze Entgiftung und energetische Heilung dabeigewesen.

    Schlimm ist es, zu sehen, wie sich die Ausstrahlung der Betroffenen ändert, wenn sie nicht die Wege der Heilung beschreiten.

    Es ist wie mit Pflanzen, die an einer falschen Stelle stehen. Man kann noch soviel Chemie draufschütten, deswegen gehen sie doch ein.

    Kerninformationen, die mir geholfen haben, anstelle einer Menge an Medikamenten heute keinerlei Medikamente mehr zu benötigen, waren

    Galina Schatalova – Wir fressen uns zu Tode
    Choa kok Sui – Prana Healing

    Die Wiederherstellung des ursprünglichen Körpergefühls, welches sich einige Zeit nach der Abkehr von Industrieller Nahrung, Fleisch und Suchtstoffen einstellt, geht nach Wiederherstellung des inneren energetischen Gleichgewichts mit einer Gesundung der Ausstrahlung und scheinbar auch der Zellstruktur einher.

    Eine Reduzierung des Ganzen auf biologische, chemische oder physikalische Einzelphänomäne kann helfen Zeit zu gewinnen, führt aber nicht oft zu einer Heilung wenn die Ursachen sich nicht ändern.

    Äußerst interessant hierzu war vor einiger Zeit auch ein Bericht über ältere Leute, die sich nach dem Tschernobyl Unglück seinerzeit weigerten, das Gerbiet zu verlassen, und sich von in der Zone Angebautem ernährten. Hier war keine erhöhte Sterblichkeit oder Krebs zu sehen, wobei dies Einzelfälle sind.

    Es gibt aber auch noch einen militärischen Versuch, zur Überlebensrate hoher Strahlungsdosierung in einer Tierpopulation, wobei eine mit einer hohen Dosis Chlorophylhaltiger Nahrung ernährt wurde.
    Das Ergebnis war frappierend.
    Leider finde ich den Text so schnell nicht, ich meine es war auf Science publiziert.

    Alles Gute für Ihren ganz persönlichen Heilungsweg !

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    • 21. Oktober 2014 at 14:13
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      Schau doch mal in dieses Krebsüberlebenshandbuch . Der Autor, Neal Barnard, stammt aus dem Stall, zu dem auch Campbell, Caldwell Esselstyn, Michael Greger, John McDougall, Joel Fuhrman oder Michael Klaper gehören. Zudem würde ich dir auch Wilhelm Reichs Orgontherapie sehr empfehlen. Es gibt da mindestens eine Ärztin in Wien, die sich damit auskennt: http://www.tinalindemann.com/.

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      • 21. Oktober 2014 at 18:19
        Permalink

        Ist bekannt! 😉 Es liefert aber gegenüber den Originalstudien keine zusätzliche Information, ist eher Anleitung zur Umsetzung.

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  • 19. Oktober 2014 at 15:51
    Permalink

    Danke, Michael!
    Ich bin etwas bei Ihrem Kommentar über die Ausstrahlung hängen geblieben! Es würde mich sehr interessieren, was Sie damit konkret meinen.
    Leider habe ich auch einige Krebspatienten kennen gelernt habe mit sehr positiver Ausstrahlung erlebt – bis zuletzt – und sie habens doch nicht geschafft! Das hat mich immer so extrem betroffen gemacht.
    Und ich sehe jetzt erstmalig wirklich berechtigte Hoffnung, etwas ändern zu können! Deshalb brennt das Thema mir buchstäblich unter den Nägeln….

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